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Landschaft bei Glees

Nach dem Gewitter bei Glees (Foto: Ulrich Siewers PR)

Glees KunstDas Besondere an der 620-Seelengemeinde Glees ist an erster Stelle die durch vulkanische Einflüsse gestaltete Landschaft um sie herum. Der Laacher See, nur knapp vier Kilometer südlich und die berühmte Abtei Maria Laach gehören ebenfalls zur Gemeinde.

Industriebetriebe sucht man vergeblich. Dafür liegen im Bereich der Gemeinde einige sehr ergiebige Kohlesäurequellen. In speziellen Brunnen wird das Produkt aus vulkanischen Tiefen gesammelt und nach Burgbrohl gepumpt. Von dort gelangt es mit Tankwagen nach ganz Deutschland und in die übrige Europäische Union.

Glees Bauernhof

Alter Bauernhof in der typischen Basaltarchitektur (Foto: Ulrich Siewers PR)

Glees BauerGlees hat sich bis heute seinen dörflichen Charakter bewahrt. Die meisten Gebäude im Ortskern sind aus heimischen Tuffsteinen und Basalt errichtet. Man kennt sich untereinander, tauscht Nachrichten auf "Eifler Platt" aus. Rechtzeitig vor den Sonn- und Feiertagen werden die Straßen gekehrt und der Blumenschmuck im Ort gepflegt. Man hilft sich gegenseitig und engagiert sich in den örtlichen Vereinen. Gemeinsam haben die Gleeser ihr Bürgerhaus errichtet, wo man sich bei allen sich bietenden Gelegenheiten zum gemeinsamen Feiern trifft.


Zurück von der Weide (Foto: Ulrich Siewers PR)

Glees KapelleWie in vielen kleinen Gemeinden ging der Strukturwandel auch an Glees nicht vorüber.
Es gibt schon längst keinen Dorfgasthof mehr,
der Lebensmittelladen ist geschlossen und der Backofen des letzten Bäckers bleibt kalt.

Dafür gibt es ein gut ausgeschildertes Wanderwegenetz.


Die St. Brixius-Kapelle ist von gepflegten Bauerngärten umgeben
(Foto: Ulrich Siewers PR)


Mauerlay Glees

Seit römischer Zeit ein Steinbruch - im Vordergrund ein Mühlstein-Rohling (Foto: Ulrich Siewers PR)

In den von Buchenwald bedeckten rechten Hang zwischen Burgbrohl und Glees liegt an einer beschilderten GEO-Route die so genannte "Mauerley". Sie besteht aus massiven Basaltformationen und einzelnen Basaltbrocken. Geologisch ist sie die natürliche Abbruchkante eines etwa zwei Kilometer breiten Lavastroms aus dem Kraterwall des Veitskopf, der zu den Laacher See-Vulkanen zählt und vor über 200.00 Jahren ausbrach.

Bereits zur Römerzeit schätzte man die Beschaffenheit des vulkanischen Basaltgesteins zur Herstellung von Mühlsteinen. Noch heute sind die Spuren der antiken Werkzeuge in den aufgelassenen Steinbrüchen gut sichtbar. Informationstafeln am Wanderweg schildern ausführlich die Geschichte der Mauerley >>> mehr

So mancher männliche Einwohner von Glees hat in den alten Basaltbrüchen seinen Lebensunterhalt verdient. Der letzte Steinbrucharbeiter erinnert sich >>> mehr

Mit weit weniger Aufwand machen sich heute meist junge Leute an den alten Steinen zu schaffen. Es sind Kletterer aus ganz Deutschland, die im Wald bei Glees ihrem Sport fröhnen. Neben der Kletterei spielt heute bei ihnen das so genannte Bouldern eine herausragende Rolle >>> mehr


Tourist-Information Brohltal
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D 56651 Niederzissen
fon +49 (0) 26 36 19 433
fax +49 (0) 26 36 80 146
e-mail tourist@brohltal.de


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Sa - So 10.00 - 13.00 h

Die Tourist-Information Brohltal hat am Rathaus in Niederzissen ein Außen-Infoterminal für Gäste und Einheimische eingerichtet, das kostenlos über das touristische Angebot im Brohltal informiert >>> mehr