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Mayen Genovevaburg

Die Mayener Genovevaburg beherbergt seit über 80 Jahren das Eifelmuseum
(Foto: Ulrich Siewers PR)

Das Eifelmuseum in der Mayener Genovevaburg gibt es bereits seit über 80 Jahren. Hinter Vitrinenscheiben und an den Wänden präsentierte sich die Eifelregion in einer bunten Ansammlung von Erinnerungsstücken aus früherer Zeit. Damit konnte die Einrichtung kaum noch junge Besucher begeistern. Ein neues Konzept musste her.

Im Oktober 2009 öffnete die neue Ausstellung ihre Pforten. Auf sechs multimedial gestalteten Ebenen erfahren heute große und kleine Besucher allerlei Wissenswertes über Entwicklung, Geschichte und Kultur der Eifel und der Menschen, die in ihr leben.


Was ist die Eifel eigentlich und wo genau liegt sie? Diese und andere zentrale Fragen versuchen sechs Themenfenster multimedial zu beantworten.

Im Sinne zeitgemäßer Museumspädagogik erleben junge und erwachsene Besucher interaktiv eine spannende Zeit- und Kulturreise durch die Eifel.

Eifel-Landschaft


Natur- oder Kulturlandschaft? (Foto: Ulrich Siewers PR)

Diese Themenebene versucht die Frage zu beantworten, wie die Eifellandschaft aussah, bevor der Mensch anfing, sie zu verändern. Im Mittelpunkt steht der Blick auf den bestehenden natürlichen Zustand, das Relief, den Boden, Flora und Fauna, Klima und Wetter.

Leben und arbeiten in der Eifel


Einladung zum Platz nehmen am Zeittisch (Foto: Ulrich Siewers PR)

"Preußisches Sibirien" nannte man im 19. Jahrhundert die Eifelregion. Wie sich das Leben der Bevölkerung im Laufe der Jahrhunderte veränderte, erfahren die Besucher an mehreren interaktiven Stationen. Wer am "Zeittisch" Platz nimmt, erlebt zum Beispiel die Tischsitten der Kelten.


In vielen Schubladen und Kästchen verbergen sich Informationen zum Leben auf dem Lande - die Eifelkuh schaut dabei zu (Foto: Ulrich Siewers PR)

Oder sie dürfen sich vor einen Original-Pflug spannen lassen und dabei testen, was sich hinter der Bezeichnung "Pferdestärke" verbirgt. Ergänzt wird die persönliche Erfahrung durch zahlreiche Exponate aus über 2000 Jahren Menschheitsgeschichte.

Glaube & Aberglaube


Religiöses Kultgeschehen aus über 2000 Jahren wird anschaulich präsentiert (Foto: Ulrich Siewers PR)

Diese Themenebene befasst sich mit Volksfrömmigkeit, dem Glauben und Aberglauben der Eifler. Dabei geht es zum Beispiel um die geheimnisvolle Geschichte des Golorings am Rande des Maifelds, eine bedeutende Kultstätte aus der Bronzezeit. Gezeigt wird ein Modell der ringförmigen Anlage, die auch das "Eifel-Stonehenge" genannt wird.


Zeugnisse der Volksfrömmigkeit (Foto: Ulrich Siewers PR)

Funde von Götterstatuen bei Mayen. zahlreiche Kruzifixe, kunstvolle Altäre und die vielen Heiligenfiguren im Museum geben Zeugnis von der großen Frömmigkeit der Eifeler. Aber auch Symbole des Aberglaubens, die Hexen vertreiben sollten und noch vor wenigen Jahrzehnten an manchen Scheunentoren hingen, sind Teil der vielseitigen Ausstellung.

Geologie


Entstehungsgeschichte der Vulkanlandschaft in feuerrotem Licht
(Foto: Ulrich Siewers PR)

Bereits seit 2003 macht diese Themenebene von sich reden. Lichtinstallationen tauchen die Geschichte der Eifel als "Wasserlandschaft" in mystisches Blau. Feuerrot erleben die Besucher den Wandel von einer Wüste zur heutigen Vulkanlandschaft.

Schieferabbau in der Eifel


Das "Hand-Werkzeug" zur Herstellung von Dachschiefern
(Foto: Ulrich Siewers PR)

In einem Stollensystem, das Bergleute während des zweiten Weltkrieg sechzehn Meter unter der Genovevaburg als Luftschutzbunker für die Bevölkerung erschaffen haben, erhalten die Besucher einen Einblick in den Schieferabbau vergangener Tage >>> mehr


Ein besonders interessantes Video von über 7 Minuten Länge können Sie hier sehen. Ein Click auf die Abbildung genügt.


Beim Stöbern im gut sortierten Museumsshop im Eingangsbereich gibt es Allerlei zu entdecken. Das Personal ist ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und kompetent. Wer nichts kauft, bekommt trotzdem ein freundliches Lächeln - völlig gratis!


Eifelmuseum und Deutsches Schieferbergwerk
Genovevaburg
D 56727 Mayen
fon +49 (0) 26 51  49 85 08
fax +49 (0) 26 51  7 01 78 33
e-mail museumskasse@mayenzeit.de

Öffnungszeiten:

Sa bis Do von 10 bis 17 Uhr
Freitags geschlossen
(während der Ferien NRW und RLP auch freitags geöffnet!)
Außerhalb der Öffnungszeiten für Gruppen nach Vereinbarung
vom 15. Januar bis 15. Februar geschlossen

Mehr Informationen gibt es >>> hier