The Prodigy bei Rock am Ring 2009 (Foto: Stern/WIKIMEDIA)
Das erste Festival unter dem Namen Rock am Ring fand 1985 statt. Ursprünglich war es als ein einmaliges Event gedacht. Jedoch gaben 75.000 begeisterte Zuschauer Anlass zum Entschluss der Veranstalter, Rock am Ring jedes Jahr stattfinden zu lassen. Als 1988 die Zuschauer ausblieben, schien es sich ausgerockt zu haben.
Mit einem überarbeiteten Konzept und einer verbesserten
Marketingstrategie ging das größte deutsche Rockfestival 1991 erneut an
den Start. Diesmal traten weniger bekannte (und teure) Gruppen auf.
Stattdessen stellte man dem Publikum mehr Newcomer vor. Das Konzept ging
auf und einige der
damals unbekannten Künstler gehören heute zu den Größen im
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Zu den Freuden der Besucher gehörte von Anfang an das Campen rund um das Festivalgelände. Gab sich das Publikum zunächst noch mit bescheidenen kleinen Zelten zufrieden, so brachte mancher Besucher in den Folgejahren gleich einen Lkw samt (überflüssigem) Hausstand mit und ließ ihn am Ende als Sperrmüll auf dem Platz zurück. Ganze Couchgarnituren, Kühlschränke und andere Möbelstücke zierten die Eifellandschaft. Die Müllabfuhr war nach jedem Konzert über mehrere Tage mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.
Das zunehmend negative Echo in der Presse und natürlich auch bei den Anrainer-gemeinden zwang die Verantwortlichen schließlich zum Handeln. Wer bei den Fahrzeugkontrollen bei der Anreise mit verdächtigem Hausrat erwischt wird, hat grundsätzlich keinen Anspruch mehr auf Einlass.
Für alle Fragen steht das Team des Nürburgrings
gerne zur Verfügung: